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US-Wahl, Corona, Klimawandel: Wie die deutsche Chemieindustrie das neue Jetzt bewältigt

Ergebnisse der 35. CHEMonitor-Trendstudie liegen vor

Basel, Mannheim – Deutsche Chemiemanager sehen die wachsende Zukunftsunsicherheit als hohe Herausforderung für die eigene Branche. Dennoch zeigen sie sich selbstbewusst bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung und der künftigen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Chemie. Als Erfolgsfaktoren in bleibend unsicheren Zeiten gelten agile Strukturen, kompetente Mitarbeitende und nachhaltige Produkte. Dies ergab das 35. Trendbarometer CHEMonitor, für das Top-Manager der deutschen Chemieindustrie von Mitte August bis Mitte Oktober 2020 befragt wurden.

In einer Zeit, in der Unsicherheit und Ungewissheit normal sind, wird Planbarkeit zur Unmöglichkeit. Die größten Herausforderungen für das eigene Unternehmen in Bezug auf eine wachsende Zukunftsunsicherheit und Unplanbarkeit sehen die befragten Chemiemanager im Marktumfeld (88 % der Nennungen). Politische Risiken erwarten sie vor allem im internationalen Kontext: 94 % der Befragten rechnen damit, dass die Polarisierung der Staaten auf globaler Ebene zunehmen wird.

Positiver wirtschaftlicher Ausblick

Die Mehrheit der Chemiemanager geht davon aus, dass die verminderte Planbarkeit auch über die Coronakrise hinaus anhalten wird. Dennoch zeigen die Ergebnisse der CHEMonitor-Umfrage ein hohes Selbstbewusstsein der Manager in Bezug auf die Zukunftsfähigkeit des eigenen Unternehmens und der Branche: 91 % sind der Meinung, dass die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens in der Welt des neuen Jetzt steigen wird. Auch der wirtschaftliche Ausblick ist zuversichtlich: 28 % der Befragten erwarten aktuell eine stabile Geschäftsentwicklung im eigenen Unternehmen, 60 % geben gar einen positiven Ausblick. „Die deutsche Chemieindustrie geht selbstbewusst durch das neue, volatile Jetzt. Die anstehenden Herausforderungen im wirtschaftlichen und politischen Umfeld werden die deutschen Unternehmen nach eigener Einschätzung wettbewerbsfähiger machen. Dies kann gelingen, wenn der Fokus auf neue, nachhaltige Produkte und Verfahren gesetzt wird“, kommentiert Dr. Josef Packowski, Managing Partner bei Camelot Management Consultants, die Ergebnisse des aktuellen CHEMonitor-Trendbarometers.

Erfolgfaktoren für unsichere Zeiten

Befragt nach den Erfolgsfaktoren für Unternehmen in einem zunehmend unsicheren und nicht planbaren Umfeld gab das CHEMonitor-Panel eine deutliche Antwort: Jeweils 98 % der Manager nannten kompetente, initiative Mitarbeitende und anpassungsfähige Unternehmensstrukturen als wesentliche Erfolgskriterien. Auf Platz drei mit 95 % der Nennungen folgen nachhaltige und wertschöpfende Verfahren und Produkte. Dr. Jörg Schmid, Studienleiter des CHEMonitors bei CAMELOT, fasst die Umfrageergebnisse zusammen: „Was auch nach der Pandemie bleiben wird, ist ein hohes Maß an Zukunftsunsicherheit. Gewinner werden Unternehmen sein, die einerseits eine klare, nachhaltige Vision umsetzen und andererseits mit kompetenten, eigenverantwortlichen Mitarbeitern und agilen Unternehmensstrukturen Veränderungen schnell folgen können. Dies wird für Großkonzerne eine besondere Herausforderung darstellen“.

Eine ausführliche Zusammenfassung der aktuellen CHEMonitor-Ergebnisse steht zum kostenfreien Download unter www.camelot-mc.com zur Verfügung.

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