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Digitale Chancen: Supply Chain Risk Management (SCRM) in der Automobilindustrie

Wie können Risiken in der Automobilindustrie erkannt werden bevor sie entstehen?

Globalisierung, Naturkatastrophen in immer drastischerem Ausmaß, politische Konflikte und Unruhen: Die Supply Chains in der Automobilindustrie werden immer verletzlicher und unsicherer. Für das Supply Chain Management ist es daher umso wichtiger, Risiken in der Versorgungskette frühzeitig zu erkennen – und zu handeln, bevor das Risiko eintritt und die Kosten- und Erlösseite negativ beeinflusst.

Proaktives SCRM wird zur Top-Priorität! Doch wie ist dies in der Praxis umzusetzen? Was ist bei der Entwicklung einer proaktiven Risikomanagementstrategie zu beachten? Und wie lassen sich mit innovativem IT-Einsatz Risiken proaktiv ermitteln?

Diese Fragen hat Volker Roelofsen, Partner bei CAMELOT und Experte für Automotive und Supply Chain Management, im Rahmen eines Webinars beantwortet.

Risikoarten und Projektschwerpunkte in der Praxis

Je nach Set-up und Konfiguration der Supply Chain können Risiken für Unternehmen derselben Branche eine völlig unterschiedliche Relevanz haben. Individuell relevante Risiken lassen sich bedarfsgerecht identifizieren, auswerten und im SCRM-Cockpit abbilden. Big Data (externe Datenquellen) und Small Data (interne Datenquellen) werden dort zusammengeführt. Aktuelle Praxisprojekte weisen unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte auf. Diese variieren von der Identifikation globaler Infrastrukturrisiken über Transportrisiken bis hin zu geologischen und politischen Risiken.

Supplier vs. Supply Chain Risk Management

Projekterfahrungen zeigen: Der Fokus der SCRM-Projekte liegt aktuell primär auf der Lieferantenseite und dort auf der (IT-gestützten) Identifizierung einer überschaubaren Anzahl an Risiken. Doch auch in der „internen Supply Chain“ liegt ein erhebliches Risikopotenzial, beispielsweise durch eine „träge Reaktion“ auf Markt- oder Absatzschwankungen.

Digitale Technologien verändern Kundenanforderungen und führen von einer organisations- zu einer individual-zentrierten Wirtschaft. Die größere Marktmacht der Kunden durch z.B. zunehmende Vernetzung resultiert in einer höheren Marktdynamik und Volatilitäten. Eine kundenorientierte Supply Chain wird zum Erfolgsfaktor in der Automobilindustrie und lässt sich nur durch ein Supply Chain Design erreichen, welches die Marktdynamik beherrschbar macht. Die richtige Reaktion darauf führt zu einer signifikanten Reduzierung der Kundenrisiken. Die Nichtbeachtung hingegen stellt ein erhebliches Risiko dar.

Best Practices

Die Top 4 Supply Chain Risiken:

  • verspätete Kundenbelieferung
  • schlechte Supply Chain Planungsqualität
  • Versorgungsengpässe auf Lieferantenseite
  • Qualitätsprobleme auf Lieferantenseite
  • Ein best-practice SCRM-Ansatz berücksichtigt vier Kernelemente: innovative Technologien, innovative SCM- und Planungsansätze, Kunden- und Markttrends sowie als Grundlagen
  • Stammdatenmanagement, Supply Chain Organisationsmodelle und KPIs. Diese werden in einem strukturierten und praxisbewährten SCRM-Ansatz integriert, der von der
  • Risikoidentifikation bis zum Controlling alle Schritte abdeckt.

Lessons learned

Technologie- und Markttrends erfordern eine strategische Reorganisation von Automotive-Unternehmen. Die Leistungsfähigkeit und Flexibilität der Supply Chain spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Die Supply Chain wird aktuell von einer stark wachsenden Zahl von Risiken bedroht. Viele Unternehmen reagieren darauf mit Strategien, die nur auf einen Teil der Supply Chain und der verfügbaren Technologien fokussieren. Interne und kundenseitige Risiken werden oft nicht umfänglich und integriert berücksichtigt.

Best-practice Ansätze kombinieren Innovationen, State-of-the-Art LEAN SCM-Konzepte und Basics zu einem integrierten Ansatz. Unternehmen, die das Thema integriert betrachten und angehen, weisen eine deutlich bessere Supply Chain-Performance auf.

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