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Camelot auf dem GPCA-Forum in Dubai
Wo sich die Elite der globalen chemischen Industrie trifft
Die Golfregion ist längst nicht mehr nur die Hauptschlagader des weltweiten Petrochemie-Markts, sondern auch eine der wichtigsten globalen Drehscheiben der chemischen Industrie insgesamt. Für Camelot zählt das jährliche Forum der Gulf Petrochemicals and Chemicals Association (GPCA) in Dubai daher zu den wichtigsten Ereignissen des Jahres, denn hier treffen sich Vertreter fast aller führenden globalen Chemieunternehmen.
„Camelot ist stolz, eines der wenigen deutschen assoziierten Mitglieder der Vereinigung zu sein, die bereits im Gründungsjahr 2006 beigetreten sind – neben Branchengrößen wie BASF, Helm oder Linde“, sagt Dr. Josef Packowski, Managing Partner von Camelot Management Consultants. Allen negativen Meldungen zur Weltwirtschaft zum Trotz geht von dem Forum auch in diesem Jahr wieder ein klares Wachstumssignal aus: „Im Gegensatz zu den meisten anderen Regionen der Welt wächst die Wirtschaft in den Golfstaaten nach wie vor – und das jährliche GPCA-Forum in Dubai hat sich zur bedeutendsten Veranstaltung der Petrochemie-Branche in der Region entwickelt. Die Botschaft lautet: Die Wachstumsraten der Petrochemie-Branche und das Investitionsklima in Saudi-Arabien sind weiterhin sehr attraktiv“, fügt der Managing Partner für Middle East & Asia bei Camelot, Marcus Meissner, hinzu. Das Forum bietet die Gelegenheit, neben GPCA-Mitgliedern wie SABIC, Tasnee, Qapco, QVC, Borouge, GPIC, PIC oder Equate auch Vertreter des Topmanagements der meisten globalen Chemieunternehmen zu treffen, wie etwa BASF, Dow Chemical, LyondellBasell, Chevron Phillips oder Lanxess. Das 6. Jährliche GPCA-Forum findet vom 13.-15. Dezember 2011 im Atlantis Dubai statt. Das diesjährige Motto „Moving Downstream – Creating Added Value and Sustainable Growth“ steht im Zeichen von Mehrwert und nachhaltigem Wachstum durch die Downstream Initiative, also die Erweiterung der Wertschöpfung vom reinen Ölgeschäft auch auf nachgelagerte und höher wertschöpfende Zweige der Chemie. Die zahlreichen Initiativen besonders der saudischen Regierung zeigen deutlich, dass das Königreich Saudi-Arabien entschlossen ist, schnellstmöglich die nötigen Strukturen für eine wissensbasierte Wirtschaft aufzubauen, die weniger vom Öl abhängig ist.
Schon heute repräsentieren die Mitglieder der GPCA einen bedeutenden Anteil des erdölunabhängigen Bruttoinlandsprodukts (BIPs) der Golfstaaten als bedeutende Anbieter von Arbeitsplätzen und als Quelle wichtiger Rohstoffe für ein breites Spektrum nachgelagerter Branchen. Die Wirtschaftszweige Saudi-Arabiens basieren auf einem breiten Fundament, das sich in einem ersten Schritt von Erdöl hin zu ressourcenintensiven Branchen und dann weiter in Richtung Wertschöpfung auch im verarbeitenden Gewerbe weiterentwickelt hat. Auch wenn die verarbeitende Industrie momentan noch nur etwa 12 Prozent des Saudi-BIPs ausmacht, ist die Regierung fest entschlossen, die Wirtschaft weiter zu diversifizieren und den Anteil des verarbeitenden Gewerbes am BIP bis 2020 auf bereits 20 Prozent auszubauen. Zu diesem Zweck hat die Regierung eine Reihe von Initiativen ins Leben gerufen, wie etwa die “National Industrial Strategy (Nationale Industriestrategie)“ oder das Industrieentwicklungsprogramm „The National Industrial Clusters Development Program (NICDP)”, unter der Leitung von Chairman H. E. Abdullah A. Z. Alireza und S. Kgl. H. Prinz Faisal bin Turki (Vice Chairman). Das NICDP wurde mit dem klaren Auftrag gegründet, exportorientierte und nachhaltig konkurrenzfähige Produkte aus der verarbeitenden Industrie zu fördern und auszubauen und damit den Grundstein für eine langfristige Wettbewerbsfähigkeit dieser Produkte auf dem Weltmarkt zu legen.
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