Preis- und Konditionenpolitik
Leistungsorientierung absichern und Spreizungsrisiken beherrschen
Gerade die Preis- und Konditionenpolitik ist ein Spiegelbild der Marktstrukturen und des sich daraus ergebenden Wettbewerbs. So stehen beispielsweise die Unternehmen der Konsumgüterindustrie regelmäßig vor der Herausforderung, die machtgetriebenen Forderungen des Handels in leistungsorientierte Konditionenbestandteile zu überführen. Häufig sind Entwicklungen zu beobachten, die zu erheblichen Konditionenspreizungen zwischen den Kunden führen. Der Aufbau von leistungsorientierten Anreizsystemen in der Konditionenvergabe einerseits und der Abbau der Spreizungen andererseits sind Anforderungen, die bei ansteigender Internationalisierung der Handelskunden an Komplexität gewinnen. Kartellrechtliche Rahmenbedingungen erschweren im Rahmen der Preis- und Konditionenpolitik eine bis auf den Endverbraucherpreis durchdachte Preisstellung.
Darüber hinaus gilt es, Servicekomponenten in der Preisstellung zu berücksichtigen. Diese können zum Beispiel bei chemischen Produkten zu einer wertorientierten Preispolitik ausgebaut werden. Die über die Neuordnung des Arzneimittelmarkts angestoßene Preisreform, um ein weiteres Beispiel zu nennen, führt zu weiteren Regulierungstendenzen im Pharmamarkt. Hier gilt es die Bewertung des Zweitnutzens schon proaktiv, also unter Berücksichtigung der eingesetzten Methoden des Bundesausschusses, zu begründen und in der Preispolitik zu verankern. Als erfahrene Spezialisten im Bereich der Preis- und Konditionenpolitik bieten wir Ihnen maßgeschneiderte Methoden und Branchenlösungen an und setzen diese gemeinsam mit Ihnen um.
